Nacht
Der Mond scheint durch mein
Fenster klar,
die Nacht sie ist so schön,
man sieht ihn sachte wunderbar,
Ereignis - so fantastisch anzuseh'n!
Ich seh' der Bäume Schatten steh'n,
mystisch, stark und wundersam,
im schwarzen Blau die Zweige weh'n,
von meinen Blicken sind umrahmt
Meine Nacht, so selten schön,
wie lieb ich dich so sehr!
Und wenn auch kleine Wolken geh'n,
verlang ich nach dir mehr
- und mehr
Mondlicht
Aus der Tür heraus in der
Nacht,
trat ich in’s helle Licht,
ich sah den Mond sein leuchten sacht,
es schien auf mein Gesicht
Wind blies kühl umher,
ich dacht’ ans verlor’ne Glück,
es schmerzte mich gar sehr,
doch fand ich kein Zurück
Von Silberschein umgeben,
sah ich des Mondes Pracht,
es zog vorüber ganz mein Leben,
Ich wehrte mich mit aller Macht
In meinen Händen eine Blüte ich wog,
zu meinen Füßen der Schimmer,
die vielen Male die ich log,
so steh’ ich hier noch immer!
Mein Stern
Wenn ein Stern vom Himmel
fällt,
und er trifft auf diese Welt,
die so kalt und fremd erscheint,
so bleibt er dort und sucht mit mir,
einen Platz an dem man meint,
er wär’ nicht hier
Denn aus der Kälte, aus dem Eis,
wachsen Berge purpur und weiß,
an einem Ort wo der Wind nicht weht,
wo ein Stern zum andern geht,
dort gibt es Schutz für jedermann,
da man den Ort nur träumen kann
Mal silbergrau, mal sonnengelb,
im Morgentau, auch mal ein Elb,
mal Vollmondschein,mal Honigkuchen,
einfach nur sein, ich geh’ ihn suchen,
mein Leben lang hab ich ihn gern,
meinen warmen Platz,
denn dort sind nur,
ich und mein Stern